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Tesla FSD: Verbrauchergruppe kritisiert Werbung in Südkorea

Eine Verbrauchergruppe kritisiert Teslas FSD-Werbung in Südkorea. Was Reuters berichtet, was offen ist und worauf Käufer achten sollten.

DIGITAL CLEVER · 4. NOVEMBER 2026 · 3 MINUTEN LESEZEIT

Symbolmontage zu Tesla FSD und Kritik an der Werbung
Redaktionelle Symbolillustration. Keine dokumentarische Aufnahme des berichteten Ereignisses.

Neue Vorwürfe in Südkorea

Eine südkoreanische Verbraucherorganisation kritisiert die Vermarktung von Teslas Full Self-Driving (FSD). Nach einem Reuters-Bericht vom 4. November 2026 will sie Beschwerde bei der Wettbewerbsbehörde einreichen. Sie wirft Tesla vor, über Jahre eine baldige Verfügbarkeit beworben zu haben, obwohl zahlreiche Käufer die Funktion unter den geltenden Regeln nicht nutzen können.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Reuters zufolge erklärte Tesla-Korea-Chef Seo Young-deuk im Parlament, die Funktion könne bei rund 20 Prozent der im Land registrierten Tesla-Fahrzeuge genutzt werden. Gemeint seien in den USA hergestellte Fahrzeuge. Die Nutzbarkeit hängt unter anderem von Herkunft und Zulassungsstatus des Fahrzeugs ab. Die Vorwürfe der Verbraucherorganisation sind keine gerichtliche Feststellung.

Was prüft die Behörde?

Die südkoreanische Wettbewerbsbehörde hat bestätigt, dass sie die Werbung untersucht. Tesla beantwortete laut Reuters die Bitte um Stellungnahme nicht. Das Ergebnis ist offen. Eine Untersuchung bedeutet nicht, dass ein Rechtsverstoß nachgewiesen wurde.

Ist FSD autonomes Fahren?

Die überwachte FSD-Version ist ein Fahrassistenzsystem. Der Mensch am Steuer muss aufmerksam bleiben und jederzeit eingreifen können. Die Bezeichnung allein bedeutet nicht, dass ein Fahrzeug ohne Fahrer betrieben werden darf.

Was bedeutet das für Österreich?

Die Vorwürfe betreffen Südkorea und lassen sich nicht unmittelbar auf Österreich übertragen. Beim Kauf kostenpflichtiger Software sollten Interessenten prüfen, welche Funktionen im eigenen Land heute tatsächlich freigeschaltet und zugelassen sind. Ankündigungen zukünftiger Fähigkeiten sind keine Garantie.

Fazit

Der Fall macht deutlich, wie wichtig klare Informationen über die Verfügbarkeit von Fahrfunktionen sind. Ob Tesla in Südkorea gegen Vorschriften verstoßen hat, bleibt abzuwarten.

Quellen

Reuters, veröffentlicht bei MarketScreener

Redaktionsstand: 4. November 2026. Angaben und Einordnung beruhen auf den verlinkten Quellen.